Plattform Wiederaufbau Ukraine

Nr. 9 // Dezember 2025 Infomail Plattform Wiederaufbau Ukraine

Nr. 9 // Dezember 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

mit unserer 100. Veranstaltung im August haben wir einen besonderen Meilenstein erreicht. Hinter dieser Zahl stehen unzählige Gespräche, Ideen und Begegnungen, die es seit der Etablierung der Plattform Wiederaufbau Ukraine Ende März 2023 gegeben hat - und vor allem Menschen, die sich mit Mut und Engagement für den Wiederaufbau der Ukraine einsetzen. Dafür möchten wir uns herzlich bei Ihnen allen bedanken.
Gemeinsam möchten wir diesen Weg fortsetzen: mit noch mehr Kooperationen, neuen Formaten und noch intensiverem Austausch. Ganz in diesem Sinne hat am 16. Dezember 2025 unsere Jahrestagung in Berlin stattgefunden, auf der wir in Panels, Workshops sowie anderen kollaborativen Formaten zentrale Fragen des Wiederaufbaus weitergedacht und gestaltet haben. Mit diesen wertvollen Impulsen starten wir ins Jahr 2026.

Mit der INFOMAIL möchten wir Ihnen regelmäßig die Rück- und Ausblicke auf unsere Veranstaltungen liefern. Bei den Rückblicken finden Sie neben den meisten Nachberichten auch die vollständigen Auszeichnungen unserer virtuellen Veranstaltungen. Teilen Sie die INFOMAIL gerne auch in Ihren eigenen Netzwerken.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen allen eine hoffentlich erholsame Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr wünschen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Sekretariat der Plattform Wiederaufbau Ukraine

Sie erhalten diese Infomail, weil Sie sich für den Bezug von Informationen zur Plattform Wiederaufbau angemeldet haben. Wenn Sie keine Infomail mehr von uns erhalten möchten, können Sie diese per formloser E-Mail an info@ukraine-wiederaufbauen.de abbestellen.
Bei Fragen zum Abonnement oder Anregungen zu den Inhalten schicken Sie ebenfalls gerne eine Mail an info@ukraine-wiederaufbauen.de

Rückblick - Der Kultursektor der Ukraine im Krieg: Ein tragender Pfeiler der Resilienz

„Die kulturelle Identität der Ukraine wird gezielt angegriffen (...) gerade deshalb ist Kultur eine der stärksten Quellen gesellschaftlicher Resilienz.“

Welche Rolle Kultur aktuell und in der Zukunft beim Wiederaufbau der Ukraine spielen kann, darüber haben wir mit Vertreter*innen des Auswärtigen Amts (AA), des ukrainischen Kulturministeriums, des Ukraine Art Aid Center (UAAC), des Goethe-Instituts Ukraine und der International alliance for the protection of heritage (ALIPH) diskutiert.

Zum Nachbericht und der Aufzeichnung (auf Englisch):

Der Kultursektor der Ukraine im Krieg: Ein tragender Pfeiler der Resilienz | Plattform Wiederaufbau Ukraine (Externer Link)

Rückblick - Städte und Regionen im Fokus: Charkiw

„Charkiw (...) steht wie eine Festung. Möglich ist das unter anderem dank der starken Zivilgesellschaft.“ Olga Pischel (KUL'TURA e.V.), Dr. Yuliya Bidenko (Zentrum für Osteuropa- und internationalen Studien (ZOiS) / Karasin-Universität Charkiw), Yevhenii Lukyanenko (Kharkiv Regional Development Agency) und Anna Putsova (savED Foundation) haben ihre Perspektiven und Erfahrungen mit uns geteilt.

Zum Nachbericht und der Aufzeichnung (auf Englisch):

Städte und Regionen im Fokus: Charkiw | Plattform Wiederaufbau Ukraine (Externer Link)

Rückblick - Nachbesprechung Ukraine Recovery Conference 2025

Mehr als 4.000 Teilnehmer*innen, eine starke Präsenz von Privatsektor, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Kommunen und ein gemeinsamer Blick nach vorn: Dr. Ulrike Hopp-Nishanka (BMZ), Dr. Urs Engels (BMWE), Dr. Mathias Roth (AA), Inna Pidluska (International Renaissance Foundation) und Daniel Sebastian Müller (Siemens AG) haben ihre Eindrücke und Erfahrungen vor Ort geteilt und mit uns über das „Wie geht es nun weiter?“ gesprochen.

Zum Nachbericht:

Spotlight on: Nachbesprechung der URC 2025 | Plattform Wiederaufbau Ukraine (Externer Link)

Rückblick - Strengthening Resilience: Best Practices in Mental Health Support for Ukraine's Young Generation

Zahlreiche Programme zur Förderung der psychischen Gesundheit und psychosozialen Unterstützung (MHPSS) in der Ukraine wurden bereits auf den Weg gebracht. Doch die besonderen Bedürfnisse der jungen Generation werden bislang häufig unzureichend berücksichtigt. In unserer Fachveranstaltung haben Prof. Dr. Angelika Schlarb (Universität Bielefeld), Nataliia Masjak und Nataliia Kovtoniuk (Voices of Children) und Yana Sinelnichenko (Poruch) unterschiedliche Ansätze vorgestellt.

Zum Nachbericht:

Resilienz stärken und Traumata überwinden: Psychosoziale Unterstützung für Kinder und Jugendliche in der Ukraine | Plattform Wiederaufbau Ukraine (Externer Link)

Rückblick - Städte und Regionen im Fokus: Mykolajiw

Hanna Montavon und Lily Nabochenko (Mykolaiv Water Hub), Dmytro Kanarskyi (Stadt Mykolajiw), Roman Papadopoulos (Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg), Dmytro Kanarskyi („Safe City“-Projekt), Vitali Shevchenko (ELU Avtodorig) und Boris Greifeneder (German Water Partnership) haben gezeigt, wie sich die Stadt am Südlichen Bug und Inhul entwickelt und welche Rolle Partner*innen spielen können.

Zum Nachbericht und der Aufzeichnung (auf Englisch):

Städte und Regionen im Fokus: Mykolajiw | Plattform Wiederaufbau Ukraine (Externer Link)

Rückblick - Spotlight on: Ukraine Donor Platform mit Simon O'Connor, Leiter des Sekretariats

„Heute kommen zwei Plattformen zum Austausch zusammen, um ihre Kräfte zu bündeln.“ Der Austausch zwischen Peter Bonin (Plattform Wiederaufbau Ukraine) und Simon O'Connor, Leiter des Sekretariats der Ukraine Donor Platform (UDP) drehte sich um das Mandat der UDP, den Reformprozess in der Ukraine und den bereits jetzt laufenden Wiederaufbauprozess im Land.

Zum Nachbericht und der Aufzeichnung (auf Englisch):

Spotlight on: Ukraine Donor Platform mit Simon O'Connor, Leiter des Sekretariats | Plattform Wiederaufbau Ukraine (Externer Link)

Rückblick - „Spotting AI fakes: Can you beat the machine?“ - Online-Workshop zu KI und Desinformation im Wiederaufbaukontext

„Medienkompetenz bleibt der wichtigste Schutz gegen den Schneeballeffekt von Fake News.“ Rachel Baig (Deutsche Welle) hat uns in diesem Online-Workshop Einblicke gegeben, wie realistisch Bilder und Videos manipuliert und mit welchen Schritten und Hilfsmitteln diese erkannt werden können.

Zum Nachbericht und der Aufzeichnung (auf Englisch):

Spotting AI fakes: Can you beat the machine? - Online-Workshop zu KI und Desinformation im Kontext des Wiederaufbaus der Ukraine | Plattform Wiederaufbau Ukraine (Externer Link)

Rückblick - Städte und Regionen im Fokus: Kyjiw

Alina Moskalenko (Housing Institute), Viktor Riabokin (Affordable Housing Institute) und Winfried Damm (GIZ GmbH) haben im Gespräch mit Constanze Aka (IMAP GmbH) praktische Lösungsansätze vorgestellt die Wohnen, soziale Dienstleistungen, Beschäftigung und Energieeffizienz zusammenbringen.

Zum Nachbericht und der Aufzeichnung (auf Englisch):

Städte und Regionen im Fokus: Kyjiw | Plattform Wiederaufbau Ukraine (Externer Link)

Rückblick - Systemische Vorbereitung statt Notlösungen: Perspektiven für den kommenden Winter

Nataliia Fiebrig (Ukraine2Power), Oleksandr Kodola (Bürgermeister der Stadt Nischyn), Gregor Broemling (GIZ GmbH), Oleksandr Kharchenko (Energy Industry Research Center) und Dmytro Sakalyuk (Ecoclub Rivne) waren sich in der Fachveranstaltung einig: Neben der kurzzeitigen Wiederherstellung zerstörter Energieinfrastruktur braucht es eine Weitsicht, Erneuerbare Energien und ausreichende Batteriespeicher.

Zum Nachbericht und der Aufzeichnung (auf Englisch):

Systemische Vorbereitung statt Notlösungen: Perspektiven für den kommenden Winter | Plattform Wiederaufbau Ukraine (Externer Link)

Rückblick - Städte und Regionen im Fokus: Dnipro

Im Gespräch mit Constanze Aka (IMAP GmbH) haben Tim Piepenburg (Engagement Global gGmbH), Oleksandra Bondarenko und Sascha Lehner (Hiero City), Andriy Palash (Kultura MediaIna Association), Dina Sidash (Industrie- und Handelskammer Dnipro) und Yaroslav Tsvirkun (Bürgermeister der Stadt Pereschtschepyne) unter anderem gezeigt, dass die Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und Dnipropetrowsk mehr als ein politisches Abkommen ist.

Zum Nachbericht und der Aufzeichnung (auf Englisch):

Städte und Regionen im Fokus: Dnipro | Plattform Wiederaufbau Ukraine (Externer Link)

Rückblick - Bereit für die Dienstreise: Sicher und gut informiert in die Ukraine

Wie lässt sich eine Reise in die Ukraine verantwortungsvoll planen? Carsten Hasbach (Siemens Energy), Pia-Mareike Heyne (Stadt Leipzig), Holger Weiblen (Solidaritätspartnerschaft Metzingen, Dettingen und Bad Urach mit Arzys), Adrian Schairer (AHK Ukraine) und Andreas Metz (Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.) haben ihre persönlichen Erfahrungen mit uns geteilt. Es wurde klar: Reisen in die Ukraine bleiben herausfordernd - aber sie sind möglich. Und sie sind ein Signal: für Mut, Solidarität und Vertrauen in die Zukunft des Landes.

Zum Nachbericht und der Aufzeichnung (auf Deutsch):

Bereit für die Dienstreise: Sicher und gut informiert in die Ukraine | Plattform Wiederaufbau Ukraine (Externer Link)

Rückblick - Voices, Visions, Alliances: Co-Creating Ukraine's Recovery, Jahrestagung der Plattform Wiederaufbau Ukraine 2025

Am 16. Dezember 2025 hat die diesjährige Jahrestagung der Plattform Wiederaufbau Ukraine in Berlin stattgefunden. Die rund 170 Teilnehmer*innen haben ihre Kräfte in insgesamt 14 Workshops, Konsultationsrunden, mehreren Matchmaking-Formaten und Kaffeepausen gebündelt und damit einen Beitrag zum Wiederaufbau der Ukraine geleistet. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan und den Vizeminister für die Entwicklung von Gemeinden und Regionen der Ukraine, Artem Rybchenko. Vielen Dank allen Teilnehmer*innen für diesen erfolgreichen und inspirierenden Tag! Der Nachbericht sowie die Aufzeichnungen der Veranstaltungen im Plenum folgen Anfang 2026.

Ausblick - Veranstaltungen der Plattform Wiederaufbau Ukraine

Auch im neuen Jahr werden wir zahlreiche Informations-, Fach- und Netzwerkveranstaltungen anbieten. Bereits fest geplant ist die Fortführung unserer beiden Veranstaltungsreihen „Spotlight on:...“ sowie „Städte und Regionen im Fokus“. Darüber hinaus planen wir mit unseren Kooperationspartner*innen Veranstaltungen zu Desinformation, Transparenz, Kultur und Inklusion.

Am 23. Februar 2026 werden wir auch wieder bei Cafe Kyiv vertreten sein. Die Planungen hierzu haben bereits begonnen.

Wie immer erhalten Sie die Einladungen zu unseren Veranstaltungen separat per E-Mail über unseren Verteiler.

LinkedIn: Informieren, Vernetzen Kooperationspartner*in finden

Rund 1.200 Akteurinnen und Akteure aus Zivilgesellschaft, Privatsektor, Wissenschaft und Kommunen nutzen inzwischen unsere geschlossene LinkedIn-Gruppe, um direkt mit anderen Engagierten im Netzwerk Kontakt aufzunehmen, Ideen einzubringen und Erfahrungen auszutauschen. Treten auch Sie der Gruppe bei, tauschen sich aus und berichten von Ihren Aktivitäten! Mitglied werden

Seit Mai 2025 haben wir zudem eine eigene LinkedIn-Präsenz (Externer Link) zur Plattform aufgesetzt, folgen Sie dieser gerne. Dort finden Sie allgemeine und aktuelle Informationen zur Plattform sowie Hinweise auf bestehende Plattform-Veranstaltungen.

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