Städtischer und kommunaler Wiederaufbau Wasserresilienz in der Ukraine: Informieren, voneinander lernen und vernetzen
Zwei Erkenntnisse prägten unsere Veranstaltung am 2. Juli 2026:
Laut Oliver Borchert (Gemeinde Wandlitz (Externer Link)) haben ukrainische Wasserversorger wie die von Wandlitz' Partnerstadt Makariw unter extremem Druck gelernt, ihre Systeme dezentral und autark zu gestalten: „Diese Installation funktioniert so gut, dass in diesem Winter – auch an Tagen mit 20 Stunden Stromausfall im Hauptnetz und bei minus 20 Grad – alle Gebäude in Makariw mit Wasser und Abwasser versorgt waren. Die Kombination von Solaranlagen, Akkus und Generatoren gewährleistet eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit.“
Zugleich zeigte sich, dass der Wiederaufbau nur dann nachhaltig gelingt, wenn er nicht bei Technik und Leitungen endet. Anastasiia Bondarenko (Austausch e.V. (Externer Link)) brachte es auf den Punkt: „Wissen ist die Grundlage nachhaltiger Entwicklung. Im Bereich des Wasserressourcenmanagements – besonders in einem Land, das seit zwölf Jahren im Krieg lebt – geht es bei Technologie zunächst um Sicherheit. Gemeinschaften müssen verstehen, welche Risiken bestehen, wie sie Monitoring-Ergebnisse interpretieren und wie sie fundierte Entscheidungen treffen können.“
Die einzelnen Inputs aller Redner*innen können Sie in der Videoaufzeichnung anschauen:
Zusätzlich haben wir ein Mapping von Akteur*innen erstellt, die im Themenkomplex Wasser und Wasserresilienz aktiv sind. Melden Sie sich gerne, wenn auch Sie hier aufgenommen werden möchten.
Die geäußerten Ansichten und bereitgestellten Informationen sind ausschließlich die der Referent*innen und nicht der Plattform Wiederaufbau Ukraine.