Fachveranstaltung am 14. Oktober 2026 Neu bauen, besser sanieren: Nachhaltige Gebäude in der Ukraine
Nach den massiven Zerstörungen durch Russlands Angriffskrieg steht die Ukraine vor der immensen Aufgabe, ihren Wohnungsbestand und öffentliche Gebäude wieder aufzubauen und zu modernisieren. Allein für den Wohnungssektor werden über 80 Milliarden Euro benötigt: der Wiederaufbau sollte deshalb über den reinen Ersatz des Verlorenen hinausgehen und Gebäude schaffen, die energieeffizienter, resilienter, langfristig bezahlbar und an europäischen Standards ausgerichtet sind.
In unserer Veranstaltung in Kooperation mit der Build Ukraine Back Better (BUBB) Platform diskutieren Expert*innen für nachhaltiges Bauen und Finanzierung, wie die Ukraine diese Herausforderung in eine langfristige Chance verwandeln kann. Im Mittelpunkt stehen eine Bestandsaufnahme, Erfahrungen aus bereits umgesetzten Bauprojekten sowie die schwierigen Abwägungen zwischen Kosten, Resilienz und Nachhaltigkeit. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Energieeffizienz, erneuerbaren Energielösungen, Qualitätssicherung, grünen Zertifizierungen und der praktischen Umsetzung innovativer Bauansätze.
Welche Reformen, Investitionen und Partnerschaften sind nötig, um den Übergang zu einem emissionsarmen und energieeffizienten Bausektor zu beschleunigen?
Wie können Niedrigstenergie- und Nullemissionen-Standards erreicht werden?
Und wie kann der nachhaltige Wiederaufbau finanziert werden?
Es diskutieren Vertreter*innen von iC Consulenten, Delta Ukraine, dem Ukrainian Green Building Council (UGBC), der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) e.V. und der KfW Entwicklungsbank.
Moderation: Anna Ackermann, Build Ukraine Back Better Platform
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt und wird aufgezeichnet. Sie können sich hier bis zum 14. Oktober 2026 anmelden: Registrierung für die Veranstaltung „Neu bauen, besser sanieren: Nachhaltige Gebäude in der Ukraine“ (Externer Link)
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Rethinking Reconstruction: Sustainable Buildings in Ukraine
Following the massive destruction caused by Russia's war of aggression, Ukraine faces the immense task of rebuilding and modernizing its housing stock and public buildings. The housing sector alone requires over €80 billion in investment: reconstruction should therefore go beyond simply replacing what has been lost, creating buildings that are more energy-efficient, resilient, affordable in the long run, and aligned with European standards.
In this event, held in cooperation with the Build Ukraine Back Better (BUBB) Platform, experts in sustainable construction and financing will discuss how Ukraine can turn this challenge into a long-term opportunity. The discussion will focus on taking stock of the current situation, drawing on lessons from projects already implemented, and examining the difficult trade-offs between cost, resilience, and sustainability. Particular attention will be paid to energy efficiency, renewable energy solutions, quality assurance, green certification, and the practical implementation of innovative construction approaches.
What reforms, investments, and partnerships are needed to accelerate the transition to a low-carbon, energy-efficient construction sector?
How can nearly zero-energy and zero-emission standards be achieved?
And how can sustainable reconstruction be financed?
Panelists include representatives from iC Consulenten, Delta Ukraine, the Ukrainian Green Building Council (UGBC), the Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) e.V., and KfW Development Bank.
Moderator: Anna Ackermann, Build Ukraine Back Better Platform
The event will be held in English and recorded. Registration is open until 14 October 2026: Registration for the event „Rethinking Reconstruction: Sustainable Buildings in Ukraine“ (Externer Link)
We look forward to your participation.