Jahrestagung der Plattform Wiederaufbau Ukraine 2025 Voices, Visions, Alliances: Co-Creating Ukraine’s Recovery
Mit einer Schweigeminute beginnt am 16. Dezember 2025 die Jahrestagung der Plattform Wiederaufbau Ukraine – ein Moment des Innehaltens, der in der Ukraine zum Alltag gehört. Moderatorin Alina Nosenko eröffnet damit einen Tag, der ganz im Zeichen von Resilienz, Zusammenarbeit und gemeinsamer Verantwortung steht. Unter dem Titel „Voices, Visions, Alliances: Co-Creating Ukraine’s Recovery“ kommen in Berlin-Kreuzberg rund 170 Teilnehmende aus Politik, Zivilgesellschaft, Kommunen, Wissenschaft, Privatsektor und Kultur zusammen, um konkrete Beiträge zum Wiederaufbau der Ukraine zu diskutieren und weiterzuentwickeln.
Voices, Visions, Alliances: Co-Creating Ukraine’s Recovery
Eine Plattform als Gemeinschaft
In ihrer Eröffnungsrede unterstreicht Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan die besondere Rolle der Plattform Wiederaufbau Ukraine als verbindendes Netzwerk. Die Plattform verstehe sich als Ort der Begegnung und des Austauschs, als ein Ort, an dem gemeinsam Unterstützung vorangebracht wird und neue Ideen entstehen. Hier werden Informationen geteilt, Kooperationen angebahnt und konkrete Projekte umgesetzt – auch zu Themen, die zunehmend beide Länder beschäftigten, etwa Cybersicherheit, Desinformation oder der Fachkräftemangel. „Diese Plattform ist eine Gemeinschaft“, so Alabali Radovan, „eine Gemeinschaft von Menschen, die gemeinsam am Wiederaufbau der Ukraine arbeiten.“
Heute seien rund 1.500 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kommunen und der ukrainischen Diaspora Teil der Plattform. „Damit ist sie die größte Netzwerkstruktur für die Unterstützung der Ukraine in Deutschland“.
Gleichzeitig bekräftigt die Entwicklungsministerin Deutschlands politische Haltung: Deutschland stehe fest an der Seite der Ukraine – „einer Nation, die für ihre Freiheit und Zukunft kämpft, und damit auch für die Freiheit und Zukunft Europas“.
Wiederaufbau zwischen Dringlichkeit und Zukunft
Der ukrainische Vizeminister für die Entwicklung von Gemeinden und Regionen, Artem Rybchenko, gibt Einblick in den Wiederaufbau unter Kriegsbedingungen. Dabei spricht er von zwei parallelen Strängen: den täglichen, akuten Herausforderungen – beschädigte Infrastruktur, Angriffe auf Energieversorgung, Winterbedingungen – und der langfristigen Aufgabe, eine moderne Ukraine aufzubauen.
„Wenn wir über ‚Build Back Better‘ sprechen“, so Rybchenko, „dann geht es darum, das Beste aus der Welt zusammenzubringen und gemeinsam eine neue Ukraine und ein neues Europa zu gestalten.“
Im Zentrum stehe dabei immer der Mensch: sichere Wohnungen, funktionierende Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten – auch und gerade in Frontregionen. Rybchenko dankt Deutschland ausdrücklich für seine Unterstützung in einer Phase, in der schnelle Entscheidungen und verlässliche Partnerschaften entscheidend seien. Seine Botschaft an die in Deutschland lebenden Ukrainer*innen ist klar: Die Ukraine setze darauf, sie eines Tages mit neuem Wissen und neuer Erfahrung wieder willkommen zu heißen.
Vizeminister Artem Rybchenko dankt Deutschland ausdrücklich für seine Unterstützung in einer Phase, in der schnelle Entscheidungen und verlässliche Partnerschaften entscheidend seien.
Stimmen aus Praxis, Diaspora und Politik
Auf dem anschließenden Podium diskutieren Nataliia Fiebrig (Ukraine2Power (Externer Link)), Nataliya Pryhornytska (Allianz ukrainischer Organisationen (Externer Link)), Artem Rybchenko und Johann Saathoff (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Externer Link)) Themen wie Energiesicherheit, Diaspora-Engagement und nachhaltige Wiederaufbaustrategien.
Nataliia Fiebrig schildert eindrücklich die Arbeit ihrer Organisation, die Solaranlagen, Batteriespeicher und mobile Stromsysteme für Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten installiert. Technische Hilfe allein reiche jedoch nicht aus: „Es geht nicht nur darum, Generatoren zu liefern, sondern nachhaltige Lösungen zu schaffen, die langfristig tragen.“
Besonders eindrücklich sind ihre Berichte aus der Region Sumy, wo Kinder dauerhaft in Kellern unterrichtet werden. Trotz aller Bemühungen um Normalität bleibe der Krieg sichtbar – und zugleich der Wille, weiterzumachen. „Das gibt mir die Hoffnung, dass wir standhalten werden.“
Nataliya Pryhornytska betont die Rolle der ukrainischen Diaspora als Vermittlerin zwischen einer Ukraine im Krieg und den europäischen Unterstützer*innen. Eine der größten Stärken der Diaspora sei es, Erfahrungen zu übersetzen und verständlich zu machen. Der Wiederaufbau sei dabei kein rein technisches Projekt, sondern ein demokratisches: „Er basiert auf Rechtsstaatlichkeit und gemeinsamen europäischen Werten.“
Johann Saathoff, Parlamentarischer Staatssekretär im BMZ, macht deutlich, dass der Wiederaufbau längst begonnen habe. Menschen brauchten auch und gerade im Krieg Schutz, Wohnraum und Perspektiven. Zugleich sei der Wiederaufbau eine internationale Aufgabe und eine Investition in Europas eigene Sicherheit. Dass sich unter anderem deutsche Unternehmen bereits jetzt engagieren, wertet er als wichtiges Signal: Wer heute investiert, übernimmt Verantwortung – und gestaltet zugleich die wirtschaftliche Zukunft mit.
Co-Kreation in Workshops
Im Anschluss an die Paneldiskussion verteilen sich die Teilnehmenden auf 14 Workshops und arbeiten an konkreten Fragestellungen – von der Integration und Rückkehr ukrainischer Fachkräfte über Antikorruption und Rechtsstaatlichkeit bis hin zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, Kultur, grüner Innovation und Impact. Entrepreneurship.
Green Economy: Chancen beim Wiederaufbau der Ukraine
Beim Workshop betonen die Teilnehmenden das Potenzial grüner Technologien als Wachstumstreiber für die Ukraine – von der lokalen Produktion von Windkraft- und Solar-PV-Anlagen bis hin zur skalierbaren Batterie-, Elektrobus- und Oberleitungsbusfertigung.
(BUBB) und das Sekretariat der Plattform Wiederaufbau Ukraine kündigen an, 2026 an diesen Themen weiterzuarbeiten und dabei weiterhin relevante Akteur*innen zusammenzubringen.
Housing Matters – Stärken des kommunalen Wohnraums
Im Panel des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) (Externer Link) sowie von D4UC (GIZ GmbH) (Externer Link)und IWO e.V. (Externer Link) wird bezahlbarer Wohnraum als Schlüsselthema für den Wiederaufbau der Ukraine herausgestellt. Im Austausch wird deutlich, dass eine kohärente staatliche Wohnungsbaupolitik – mit starken kommunalen Wohnungsanbietern – notwendig ist, um Bleibe- und Rückkehrperspektiven zu schaffen. Als besonders wirkungsvoll könnten sich unter anderem Ansätze zur Reaktivierung leerstehender Gebäude erweisen, sowie Management-Partnerschaften zwischen deutschen und ukrainischen kommunalen Wohnungsunternehmen, die im Rahmen von bestehenden Städtepartnerschaften geschlossen werden könnten.
Die Rechtsstaatlichkeit der Ukraine als Rückgrat für einen EU-Beitritts
Im Mittelpunkt des Austauschs steht die Bedeutung der Rechtsstaatlichkeit für den EU-Beitrittsprozess der Ukraine. Johannes Uhl (3*E4U, GIZ GmbH (Externer Link)) weist darauf hin, dass die Rule-of-Law-Kapitel (Rechtsstaatlichkeit) als erste in den Beitrittsverhandlungen eröffnet und als letzte geschlossen werden – ein klares Signal für ihre zentrale Rolle. Leistungsfähige und unabhängige Institutionen erweisen sich als Grundvoraussetzung für Rechtsstaatlichkeit und als entscheidender Faktor im Kampf gegen Korruption. Zugleich wird die zentrale Rolle der Zivilgesellschaft hervorgehoben, die als Kontroll- und Reformmotor wirkt. Die Plattform kann hier durch geschlossene Workshops zu Fragen von Compliance und Integrität einen wichtigen Beitrag leisten.
Antikorruption in der Praxis: Was kann ich tun?
In der Veranstaltung gibt Dr. Marie-Carin von Gumppenberg (Partnership for Transparency Europe) praxisnahe Tipps für wirksame Korruptionsbekämpfung in Organisationen. Unter Chatham-House-Regeln entsteht ein geschützter Raum für einen offenen und vertraulichen Austausch, bei dem Organisationen über Korruptionsrisiken sprechen, wie diese in der Umsetzungspraxis identifiziert und reduziert werden können. Die Teilnehmenden bringen eigene Fragestellungen ein und entwickeln unter fachlicher Anleitung gemeinsam Strategien zur Risikominderung.
Resiliente Kultur – kulturelle Resilienz
Der von OBMIN (Externer Link) organisierte Workshop macht deutlich, dass Kultur in Kriegszeiten nicht nur selbst widerstandsfähig sein muss, sondern auch wesentlich zur gesellschaftlichen Resilienz beiträgt.
Unter der Leitung von Jakub Gawkowski (Muzeum Sztuki w Łodzi (Externer Link)) und Taras Gembik (Galeria Zachęta (Externer Link)) erarbeiten die Teilnehmenden praktische Ansätze, wie nicht-ukrainische Akteur*innen die Ukraine unterstützen können und wie der Kultursektor als tragende Kraft in den Wiederaufbau eingebunden wird. Hervorgehoben wird die Vielfalt der kulturellen Akteur*innen, die enge Vernetzung des Sektors sowie das große Potenzial kreativer Zugänge für den Wiederaufbau. Auch für 2026 plant die Plattform Wiederaufbau Ukraine gemeinsam mit OBMIN und anderen Akteur*innen im Kulturbereich Kooperationen.
Zwischen Integration und Rückkehr: Wie der Dual-Intent-Ansatz die Nachfrage nach Fachkräften in der Ukraine und Europa angeht
Unter dem Leitmotiv „Should I stay or should I go?“ beleuchtet der zweiteilige Workshop der Skills Alliance for Ukraine (Externer Link) den Fachkräftebedarf in der Ukraine und in Europa. Ziel ist es, im Sinne des Dual-Intent-Ansatzes Integration in den Arbeitsmarkt des Aufnahmelandes und mögliche Rückkehr ukrainischer Geflüchteter parallel zu denken. Die ukrainische Vize-Wirtschaftsministerin Dariia Marchak und BMZ-Abteilungsleiterin Christine Toetzke diskutieren mit Vertreter*innen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, aus dem Privatsektor und der Zivilgesellschaft die konkreten Bedarfe der Ukraine an qualifizierten Arbeitskräften und Weiterbildungsangeboten. Anhand praxisnaher Beispiele aus Frankreich (Programme HOPE), Deutschland (Job-Turbo) und den Niederlanden (Startup-Training) wird gezeigt, wie Dual Intent in der Praxis umgesetzt werden kann.
Warum es notwendig ist, Kinder und Jugendliche beim Wiederaufbau der Ukraine einzubinden
Junge Menschen sind nicht nur eine Zielgruppe, sondern aktive Treiber*innen des Wiederaufbaus. Darum dreht sich der Workshop von Kindernothilfe e.V. (Externer Link) und der savED Foundation (Externer Link). Zentrale Erkenntnis ist, dass Kinder und Jugendliche in allen Phasen von Entscheidungsprozessen einbezogen werden müssen. Diskutiert werden Schlüsselprinzipien wirksamer Jugendbeteiligung, darunter die Einbindung junger Menschen in internationale Konferenzen und relevante Plattformen sowie innovative, jugendgerechte Formate. Der Dialog soll gemeinsam mit politischen Partner*innen weitergeführt werden.
Künstliche Intelligenz beim Fundraising
Der Workshop der MUNICH FUNDRAISING SCHOOL (Externer Link) beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz Fundraising-Prozesse unterstützen und weiterentwickeln kann. Im Fokus stehen praxisnahe Anwendungen, etwa bei der Erstellung von Spendenaufrufen, Social-Media-Inhalten und der Optimierung von Kommunikationsstrategien. KI wird dabei als Instrument zur Entlastung von Fundraiser*innen und zur Förderung kreativer Prozesse diskutiert. Gleichzeitig thematisieren die Teilnehmenden zentrale Herausforderungen wie Authentizität, Datensicherheit und die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Einsatzes von KI.
Resiliente und nachhaltige Energieversorgung in der Ukraine: Welche Rolle spielt die Forschung?
Der Workshop der Fraunhofer Zukunftsstiftung (Externer Link) zeigt, wie anwendungsorientierte Forschung zur Stärkung einer resilienten und nachhaltigen Energieversorgung in der Ukraine beitragen kann. Hybride Notstromlösungen, Photovoltaik, Batteriespeicher und Energieeffizienz, insbesondere für kritische Infrastrukturen wie Schulen und Universitäten, helfen der Ukraine gegen die Angriffe Russlands auf die Energieinfrastruktur. Anhand von Projekten des Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) (Externer Link) und des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) (Externer Link) wird deutlich, dass Energie weit über eine rein technologische Fragestellung hinausgeht und ein zentraler Baustein gesellschaftlicher Resilienz ist. wie Dafür muss sich Forschung stärker mit Akteur*innen vor Ort verzahnen, um konkrete Bedarfe besser zu verstehen, Lösungen zu skalieren und Pilotprojekte umzusetzen.
Wirkungsorientiertes Unternehmer*innentum
Der Workshop des Ukrainian Social Venture Fund (USVF) (Externer Link) zeigt, wie wirkungsorientiertes Unternehmer*innentum Resilienz und inklusive wirtschaftliche Erholung in fragilen, kriegsbetroffenen Kontexten stärken kann. Am Beispiel der Ukraine wird deutlich, wie wichtig es ist, dass unternehmerische Ansätze, die öffentliche Hand und private Investitionen gemeinsam am Wiederaufbau arbeiten. Public-Private-Kooperationen, Blended-Finance-Modelle und der gezielte Aufbau unternehmerischer Ökosysteme eröffnen auch unter schwierigen Bedingungen neue Handlungsspielräume. Die Diskussionen machen klar, dass wirtschaftliche Erholung über reine Investitionsfragen hinausgeht und eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Akteur*innen wie Sozialpartnern erfordert.
Diplomatie, Resilienz und Partnerschaft
Im Botschafterpanel diskutieren S. E. Heiko Thoms, deutscher Botschafter in der Ukraine, und S. E. Oleksii Makeiev, Botschafter der Ukraine in Deutschland, über Resilienz und die Zukunft der deutsch-ukrainischen Partnerschaft. Botschafter Makeiev macht deutlich, dass es seit Beginn der russischen Aggression „nur eine Front“ gebe, an der Militär, Zivilgesellschaft und Diplomatie gemeinsam stünden: die Verteidigung gegen den Angriff Russlands. Die laufenden diplomatischen Prozesse seien der Ausdruck ernsthafter Bemühungen der Ukraine um Frieden. Denn Frieden ist das Ziel aller Ukrainerinnen und Ukrainer.
Botschafter Thoms schildert seine persönlichen Eindrücke aus Kyjiw: Entscheidend sei die Haltung der Menschen, die nach Angriffen am nächsten Morgen wieder zur Arbeit erscheinen. Dieses tägliche Weitermachen beschreibt er als Kern ukrainischer Resilienz – und als Erfahrung, von der Europa lernen könne.
Zum Abschluss richten beide einen klaren Blick nach vorn: Botschafter Makeiev appelliert an das Vertrauen in Europa und seine eigene Stärke. Und Botschafter Thoms formuliert eine ebenso knappe wie eindringliche Botschaft: Niemand solle jemals die Ukrainerinnen und Ukrainer unterschätzen.
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Musik, Austausch und Ausblick
In den Pausen bieten Foundations for Ukraine (Externer Link), WE AID gGmbH (Externer Link), Help – Hilfe zur Selbsthilfe e. V. (Externer Link), Engagement Global (Externer Link) und das Ukraine Art Aid Center (UAAC) (Externer Link) an Marktständen die Gelegenheit, sich über ihre Arbeit zu informieren. Daneben ermöglichen die DW Akademie (Externer Link) und Suspilne (Externer Link)mit ihrem mobilen Escape Room, sich spielerisch mit dem Risiko und Umgang mit Desinformation, KI und kognitiven Verzerrungen auseinanderzusetzen. Den Ausklang der Veranstaltung bildet ein Konzert des MRIYA - Ukrainian Orchestra in Exile (Externer Link), das den Tag musikalisch abrundet und Raum für Gespräche und Vernetzung bietet.
Was die Jahrestagung 2025 eindrücklich zeigt? Dass der Wiederaufbau der Ukraine kein fernes Zukunftsprojekt ist, sondern ein gemeinsamer Prozess – getragen von Stimmen, Visionen und Allianzen.
Die geäußerten Ansichten und bereitgestellten Informationen sind ausschließlich die der Referent*innen und nicht der Plattform Wiederaufbau Ukraine.