Internationaler Wiederaufbauprozess Spotlight on: Debriefing zur Ukraine Recovery Conference 2026
Wer nicht selbst nach Gdańsk zur Ukraine Recovery Conference (URC) 2026 reisen konnte, bekam am 1. Juli 2026 in unserer Spotlight on…-Reihe Einblicke aus erster Hand. Dr. Ulrike Hopp-Nishanka (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Externer Link)), Dr. Mathias Roth (Auswärtiges Amt (Externer Link)), Linus Herzig (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Externer Link)), Iryna Mykulych (NGO Agency for Recovery and Development (Externer Link)) und Yaroslav Nitsak (GEA Group (Externer Link) Ukraine) schilderten den rund 200 Teilnehmenden ihre Eindrücke.
Was Gdańsk von früheren URCs unterschied, war weniger das Programm als die Haltung: keine Aufbruchseuphorie, kein Warten auf bessere Zeiten, mehr Pragmatismus. In Yaroslav Nitsaks Worten: „Der Krieg ist vorbei, wenn er vorbei ist. Wir müssen jetzt handeln, jetzt investieren, jetzt die Wirtschaft modernisieren.“
Positiv fiel auf, dass ukrainische Kommunen in den vergangenen Jahren sichtbar selbstbewusster und vernetzter geworden sind. Ebenso ermutigend war, dass rund 2.000 Unternehmensvertreter*innen die Ukraine nicht mehr nur als Wiederaufbaufall, sondern als echten Zukunftsmarkt betrachten und dass Sicherheit erstmals offen als untrennbarer Teil des Wiederaufbaus diskutiert wurde.
Ungeklärt blieb die Frage der Lastenteilung. Und auch die Zivilgesellschaft blieb laut Iryna Mykulych zu oft Publikum statt Stimme: „Am Ende geht es immer um Teilhabe. Wenn es uns gelingt, wirklich alle in die Gespräche einzubeziehen, brauchen wir auch künftig wieder weniger Side Events.“
Dr. Ulrike Hopp-Nishanka (BMZ), Dr. Mathias Roth (AA), Linus Herzig (BMWE), Yaroslav Nitsak (GEA) und Iryna Mykulych (NGO „Agency for Recovery and Development“) teilten rund 200 Teilnehmenden ihre Eindrücke von der URC 2026 in Gdańsk.
Das vollständige Debriefing steht Ihnen in der Videoaufzeichnung zur Verfügung:
Die geäußerten Ansichten und bereitgestellten Informationen sind ausschließlich die der Referent*innen und nicht der Plattform Wiederaufbau Ukraine.