Workshop unter Chatham-Haus-Regel am 29. September 2026 Antikorruption in der Praxis: Ein vertraulicher Austausch zur Ukraine
Schon heute unterstützen zahlreiche Organisationen und Initiativen in Deutschland den Wiederaufbau der Ukraine – nach Kriegsende wird sich dieses Engagement deutlich beschleunigen und ausweiten. Damit steigt auch der Druck, Projekte schnell umzusetzen, ohne Mittel, Zielgruppen, Partner*innen oder Mitarbeitende zu gefährden.
Im Mittelpunkt des Workshops steht das Erkennen konkreter Korruptionsrisiken und sogenannter „Red Flags“: Warnsignale, die noch keinen Beweis liefern, aber aufmerksam machen sollten. Darauf aufbauend diskutieren die Teilnehmenden mögliche Reaktionen: Wann wird geprüft, gestoppt, dokumentiert oder gemeldet? Themen sind realistische Kontrollmechanismen, klare Verantwortlichkeiten, sichere Meldewege und angemessenes Handeln bei Verdachtsfällen. So verbindet der Austausch Prävention, Aufdeckung und Reaktion. Damit Organisationen auch unter dem Druck von Krieg und Wiederaufbau handlungsfähig bleiben.
Zur Vorbereitung werden die Teilnehmenden gebeten, eigene Korruptionsrisiken aus ihren Ukraine-Projekten zu reflektieren. Sie können Beispiele aus der Arbeit mit Partner*innen, Sub-Grants, Beschaffung, Verteilung, kommunaler Zusammenarbeit, Monitoring oder Nachweisführung mitbringen. Die Einführung übernimmt Dr. Marie-Carin von Gumppenberg, Mitglied bei Transparency Deutschland, Co-Leiterin der Arbeitsgruppe Kirchliche Entwicklungszusammenarbeit und Programme Managerin Ukraine bei Partnership for Transparency (PTF) Europe.
Die Teilnehmendenzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Wir bitten Sie daher, sich nur dann anzumelden, wenn Sie eine verbindliche Teilnahme planen. Aufgrund des vertraulichen Charakters des Workshops wird es keine Videoaufzeichnung der Veranstaltung geben. Der Workshop findet auf Deutsch statt.
Hier (Externer Link) können Sie sich bis zum 27. September 2026 anmelden.